Partikelsysteme für die Additive Fertigung

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Additive Fertigungsverfahren, besser als 3D-Druck bekannt, erlauben die Herstellung komplexer Strukturen ohne den Einsatz formender Werkzeuge, wie sie beispielsweise aus klassischen zerspanenden Verfahren bekannt sind. Besonders strahl- und pulverbasierte Verfahren wie das Lasersintern von Polymeren oder das selektive Elektronenstrahlschmelzen von Metallen gelten als aussichtsreiche additive Fertigungstechniken. Da die Prozesse noch immer Materiallimitierungen unterliegen, wurden am Lehrstuhl im Rahmen des „Sonderforschungsbereiches 814 – Additive Fertigung“ zwei top-down Verfahren (Kaltnasszerkleinerung, Schmelzeemulgieren) zur Herstellung neuer polymerer Ausgangspulver entwickelt. Zudem erfolgte die Etablierung von Funktionalisierungsmethoden zur Verbesserung der Fließfähigkeit des Pulvers. Hierzu zählen das Verrunden von unregelmäßig geformten Partikeln in einem Abstromreaktor, sowie das trockene Beschichten. Zur Modifikation von Metall- und Polymerpulvern werden darüber hinaus auch Plasmabehandlungen, sowie Atomlagenabscheidung (atomic layer deposition, ALD) und chemische Gasphasenabscheidung (chemical vapor deposition, CVD) eingesetzt.

SFB 814

 

 

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